Die Ligue 1 ist die höchste Spielklasse im französischen Männerfußball; von 1932 bis 2002 hieß sie Division 1 oder Première Division (D1). Sie war von Anbeginn an eine Profiliga. Es gab zwar schon seit 1894 französische Meisterschaften, aber erst seit 1932 zählt der Gewinn der Meisterschaft (Championnat de France) als offizieller Titel.
In einem Land, in dem diese Sportart in der Publikumsgunst noch bis in das letzte Drittel des 20. Jahrhunderts hinter Radsport, Boule und Rugby zurückstand, hat der professionelle Fußballspielbetrieb lange gebraucht, bis er um die Jahrtausendwende zu den fünf stärksten Ligen Europas gerechnet werden konnte. Der Spitzenfußball in Frankreich ist heute sehr viel globalisierter, hat dabei aber immer noch einige sehr „französische“ Eigenheiten bewahrt.
Zu dieser Entwicklung haben sowohl außerfranzösische als auch landesspezifische Rahmenbedingungen, Organisationsformen und Strukturen beigetragen, die in der bisher rund 85-jährigen Ligageschichte das Gesicht des französischen Fußballs geprägt haben.
(Quelle: Wikipedia)
Die geschichtsträchtige Kathedrale Notre-Dame de Paris (Foto: Oliver Schäfer)
🏟️ Teilnehmende Mannschaften: 20
🏆 Rekordmeister: AS Saint-Étienne
🇫🇷 Rekordspieler: Mickaël Landreau (618 Spiele)
⚽ Rekordtorschütze: Delio Onnis (299 Tore)